Alles, was Menschen bewegt
Herzlich willkommen auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Psychologie!
Kaum eine Wissenschaft hat so viel mit dem Leben zu tun. Kaum eine befasst sich auf so breitem Spektrum mit allem, was Menschen bewegt: von frühkindlicher Entwicklung bis zu den Herausforderungen im Alter, von den Chancen, die Gesundheit zu erhalten, bis zur Behandlung psychischer Krankheit - die rund 2800 Mitglieder der DGPs erforschen das Erleben und Verhalten des Menschen. Sie publizieren, lehren und beziehen Stellung in der Welt der Universitäten, in der Forschung, der Politik und im Alltag.
DGPs-Kongress 2010. betr.: Medienpsychologie
Auch Ego Shooter brauchen mal Geborgenheit
Wer am Computer spielt, verliert sich in Einsamkeit? Stimmt nicht! Ein Team von Psychologen in Hamburg zeigt, dass der Kampf in virtuellen Welten auch Gemeinsamkeit stiften kann
„Es ist nicht anders, als es früher mit den Zinnsoldaten war“, sagt Leonard Reinecke, „nur werden die Strategien und die taktischen Manöver heute online umgesetzt.“ Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Sabine Trepte und Wiebke Maaß von der Universität Hamburg und der Hamburg Media School untersucht der Psychologe die soziale Seite von Computerspielen – und beobachtet dabei Prozesse, die so manches Pauschalurteil von Isolation und Einsamkeit des Spielers vor seinem Bildschirm relativieren: Wer sich zu „Counterstrike“ oder „Call of Duty“, „Starcraft“ oder der Fußball-Simulation „FIFA 10“ vor den Schirm setzt, organisiert sich nicht selten wie in einem Sportverein zu Mannschaften (im Spieler-Jargon „Clans“), trifft auf ein oft großes Heer von Gleichgesinnten, die sich im virtuellen Raum und manchmal auch im wirklichen Leben treffen. Und knüpft soziale Netzwerke, die über den Wettkampf hinaus auch Unterstützung und persönlichen Kontakt gewähren können.




